Mittwoch, 31. Oktober 2007
Zufrieden
Dabei bin ich keineswegs frustriert oder habe resigniert, nein! Irgendwie haben sich diese Dinge von selbst erledigt. Ich bin schlicht und einfach zu-frieden. Immer mehr gelingt es mir auch in stressigen Situationen, ruhig zu bleiben, vielleicht ist es so, dass ich eher in mir selbst zentriert bleibe. Dabei kann ich mich durchaus aufregen, wenn mir etwas nicht passt, aber es geht nicht mehr so tief. Dabei kann ich durchaus in einem Moment hochgradig Freude erleben, und die ist echt und unmittelbar, sehr erhaben zuweilen oder auch unbändig kindisch. Dabei kann ich tiefe Traurigkeit empfinden oder auch großes Mitgefühl.
Freude ist meine vorherrschende Grundhaltung, eine zufriedene Freude. Mein Blick richtet sich nicht mehr so sehr nach außen, obwohl ich gern beobachte und meine Freude daran habe. Gar nicht so einfach, das zu beschreiben! Es ist eine innere Unabhängigkeit, die ich empfinde, obwohl ich mitten in der Gesellschaft lebe, mit vielen Verpflichtungen und Bindungen, wie die meisten anderen auch. Und doch weiß ich, dass da ein Unterschied besteht.
Ich bin froh und dankbar, dass so viele Zwänge mich nicht länger bedrängen, denn ich habe für mich entschieden, nicht mehr so vieles am Außen zu messen und andere nicht mehr zu beurteilen. Nach und nach habe ich mich auf mich selbst besonnen. Ich kenne die Gebundenheit, die Abhängigkeit vom Wort oder der Beurteilung anderer ja so gut und ich habe am eigenen Leib erfahren, dass ich durch die Beurteilung anderer mich selbst verstricke und ausliefere. Und nun genieße ich diese Gefühl der inneren Unabhängigkeit. Das ist nichts neues: Leben und leben lassen. Und es ist wundervoll.
Samstag, 27. Oktober 2007
Energetische Momentaufnahme - Die Vier
Mein körperliches und allgemeines energetisches Befinden hat wieder stark regiert auf das Channeling über Neue Energie, das ich gestern übers Internet angehört habe. Dieses Phänomen kenne ich ja schon vom September. Die Konfrontation mit der Freiheit, um die es da geht, löst bei mir heftige Reaktionen aus. Ich weiß, dass hier bei mir Dinge in Gang kommen, die gut für mich sind, dass es wieder mal ums Umdenken geht, ums Lassen und Erlösen von alten Strukturen. Da ich mir "freiwillig" sehr wenig Ruhe gönne, schaltet sich ab und zu mal mein Körper ein, um mich zum langsamer Werden zu bringen. Und immer ist das zeitlich kompatibel mit meiner Berufstätigkeit und wichtigen Terminen.
Im Channeling über "Die Vier" geht es um den neuen Weg, den vierten Weg, der neben den anderen drei spirituellen Grundeinstellungen liegt und sie alle gleichzeitig oder einzeln beinhaltet oder auch völlig links liegen lässt und der, vor allem, völlig frei gewählt werden kann. Darum geht es beim Aufstieg und diese Botschaft des New Energy Team konkretisiert meinem Empfinden nach einen wichtigen Aspekt dessen, was Saint Germain damals Guy Ballard mitgeteilt hat, als er sagte "The law is not yours".
Freude macht sich breit in mir, trotzdem es nicht einfach ist, diese Freiheit zu verkraften und das drückt sich ja in meinen aktuellen körperlichen Befinden aus. Ein bisschen Angst macht mir die Freiheit schon, aber in mir ist auch diese großartige Aufbruchstimmung, ein großes "Ja" in Freude und Gewissheit.
Der Engel des Todes
Zunächst sehe ich nur zwei dunkle Ovale, die nebeneinander liegen, zwei dunkle Augenhöhlen vielleicht, die eine so große Tiefe haben, das sie mich anziehen, fast hineinziehen. Die dunklen Ovale sind umgeben von einer Art grauem Schleier. Dieses Grau beinhaltet vieles und lässt sich kaum als Grau definieren. Ein bisschen mulmig ist mir, doch dieser Engel übt eine starke Anziehungskraft aus und interessiert mich sehr. Ich nähere mich und bin überwältigt von der Liebe, die von diesem Wesen ausgeht. Da ist eine gewisse Beklommenheit in mir und gleichzeitig eine große Vertrautheit. Wir kennen uns. Er kennt jeden von uns.
Er verbeugt sich in großer Würde und "spricht" zu mir. Ich stehe vor dem Engel des Todes und der ist unser größter, unser allergrößter Freund und Diener. Ich frage mich in Gedanken, wieso das so ist und sofort wird meine Frage beantwortet. Immer dann, wenn wir getan hatten, was wir tun wollten, wenn wir erledigt hatten, was wir uns vorgenommen hatten oder wenn es einfach genug war, auch, wenn wir kapituliert hatten und nicht mehr weiter wussten, dann haben wir ihn gerufen, den Engel des Todes. Er hat uns dann den Ausstieg aus dem irdischen Leben ermöglicht, er hat uns wieder und wieder erlöst, uns in die anderen Welten geführt, wo wir uns erinnern und körperlos uns erholen konnten und wo wir den Überblick zurück gewannen.
Immer und für jeden ist er zur Stelle, unser Freund, der Tod. Nie kommt er ungerufen und er bewertet nicht, ob wir unser selbst gesetztes Ziel erreicht haben oder verfehlt. Er dient uns in Ergebenheit, mit unendlichem Mitgefühl und in bedingungsloser Liebe. Ich liebe dich, Engel des Todes. Ich verbeuge mich in großer Achtung und Ehrerbietung vor dir und danke dir für deinen treuen Dienst. Deine Umarmung, Engel des Todes, lasse ich nur andeutungsweise zu, denn ich bleibe und möchte nicht davon getragen werden von dir, wie schon so oft. Nein, heute bleibe ich auf Distanz zu dir und wir verabschieden uns. Danke.
Dienstag, 23. Oktober 2007
Das Mäuschen
Ich bin auf dem Weg in eine andere Welt. Zunächst gehe ich unter einem Wasserfall hindurch in die dahinter liegende Höhle. Ziemlich dunkel ist es dort hinten, doch ich gehe tiefer in die Höhle hinein. Ganz da hinten ist ein Lichtschimmer. Dort gehe ich hin und sehe, dass es da einen Schacht gibt, der schräg aufwärts führt zum fernen Licht. Auf allen Vieren krieche ich im Schacht Richtung Licht. Es wird immer heller. Endlich öffnet sich der Schacht auf eine weite Ebene, ein recht karges, ödes Land.
Plötzlich ist da etwas bei meinen Füßen. Was ist denn das? Ein kleines Mäuschen. Ich gehe in die Hocke, um es näher zu betrachten: „Du bist aber süß!“. Das Mäuschen piepst mit leiser Stimme, ich solle mitkommen, es würde mir etwas zeigen wollen. Gut. Ich nehme die Maus auf die Hand und gehe los. Zu der Baumgruppe dort hinten soll ich gehen. Bei den Bäumen angekommen, dirigiert mich das Mäuschen auf eine bestimmte Seite der Baumgruppe und weist mich an, unten auf den Boden zu schauen. Da scheint ein Loch im Boden zu sein hinter dem niedrigen Gestrüpp. Ja, tatsächlich, wenn ich die Pflanzen ein wenig beiseite schiebe, sehe ich, dass sich dort eine Öffnung befindet. Es ist sogar ein wirklich breiter Eingang, der da unter die Erde führt, in eine geräumige Höhle.
Als meine Augen sich an das dämmrige Licht gewöhnt haben, sehe ich da hinten etwas leuchten. Das Mäuschen ist schon ganz ungeduldig und drängt dort hin. Aber was ist denn das? Da ist ja ein Schatz, ein riesiger, beeindruckender Goldschatz! „Wem gehört denn das alles? Ist das für mich?“, frage ich. Die Maus antwortet: „Das gehört allen. Jeder Mensch kann diesen Schatz nutzen“. Oh, wie sehr ich mich freue! Ich weiß zwar, dass mir der Schatz im Moment noch nicht zugänglich ist, aber ich habe ihn gesehen und weiß, dass es ihn gibt. Ich weiß auch, dass ich ihn irgendwann, ebenso wie alle anderen, werde nutzen können. Wundervolle Aussichten!
Sonntag, 21. Oktober 2007
Krimi-Traum
Ich war bei Freunden und habe ein paar Stunden lang das Baby gehütet. Der kleine Bub hatte große Bauchschmerzen, die Blähungen, die viele Säuglinge leider haben. Stundenlang hab ich ihn herumgetragen, sein Bäuchlein massiert und auf verschiedene Weise versucht, sein Befinden zu bessern. Als mein Dienst dort zu Ende war, fuhr ich nach Hause. Es war anstrengend gewesen, hatte mir aber viel Freude gemacht, mich mal wieder um ein süßes Baby zu kümmern.
Im Traum der folgenden Nacht wurde ich krank. Zunächst war mir einfach nur übel, dann kamen starke Empfindungen von Schmerz und Leid und großer Not in mir hoch. Was war das? Dunkle Abgründe taten sich auf, der Tod war präsent, ich hatte körperliche Schmerzen. Ich dachte nach und versuchte zu ergründen, wo diese Empfindungen und grässlichen Bilder jetzt herkamen. Nichts half. Die Zeit verging. Schließlich bat ich um Beistand aus der geistigen Welt und langsam dämmerte es mir.
Von ganz ferne tauchten Bilder auf, undeutlich zunächst, dann vage Ideen. Hier ging es um ein Kind, das ums Leben gebracht worden war, ob vor, oder nach seiner Geburt, konnte ich nicht feststellen. Woher diese eindringlichen Bilder kamen, blieb unklar, aber ich spürte, es ging um Grundsätzliches. Ich empfand mit der Mutter und durchlebte ein Martyrium von Schuld und Selbsthass und verging fast bei all diese Gefühlen.
Aber da war doch noch jemand! Auf einmal wurde mir bewusst, dass es gar nicht nur um diese eine Mutter ging. Da hatten sich Tausende von Frauen, von Müttern mit ihren Kindern vor meinem inneren Auge eingefunden. Die Frauen litten unermesslich, weinten, gingen gebückt oder hockten zusammen gekauert da. Sie brachten mir ihre Schuld, ihr Leid, ihren unsäglichen Kummer. Die Kinder litten ebenfalls unvorstellbar, denn sie empfanden großes Mitgefühl für ihre Mutter.
Deutlich wurde mir, dass es an der Zeit war, dies aufzulösen, all dieses Leid endlich zu erlösen und ich sprach zu ihnen. Gemeinsam gingen wir durch die Empfindungen. Die Energien waren gewaltig und mein Ruf nach himmlischer Hilfe wurde tausendfach beantwortet. Wir alle öffneten unser Herz weit und weiter und ließen endlich alle Gefühle zu, empfanden die Schuld, das Leid und all das, was wir seit langen Zeiten tief in unserer Seele verborgen hatten und nie gewagt hatten, zu betrachten. Unter Tränen und Schmerz konnte schließlich Heilung auf allen Ebenen stattfinden.
Im Traum dauerte der ganze Vorgang Stunden und anschließend war ich wirklich erschöpft. Doch größer noch war die Dankbarkeit dafür, dass ich bei dieser großen Erlösung hatte mitwirken können. Dankbar bin ich den vielen Helfern und auch dem kleinen Jungen, der mit seiner Energie den Stein für all dies ins Rollen gebracht hatte.Die Energien der Erlösung sind seit über 2000 Jahren in unserem allgemeinen Bewusstsein verankert. Sie sind zugänglich und können individuell abgerufen werden. Auch an diese spezielle Arbeit kann jeder anknüpfen. Als Heilerin stehe ich dabei auf Wunsch zur Seite.
Spagat
Am Freitag Abend während der Meditation schwelgte ich in Frieden und Empfindungen von Freude. Samstag im Verlauf des Tages kam es dann mal wieder zu diesen Auseinandersetzungen in der Familie, Diskussionen um Unterhaltszahlungen und Taschengeld, die ich unerträglich finde und einfach keine Lust mehr habe, auszufechten.
Ich weiß ja, ich komme nicht drum herum zur Zeit, aber schwierig ist es, puh! Und die Empfehlung: Augen auf und durch! Und: Atmen! Atmen.
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Meister
Ich war bei einem Meditationstreffen, zusammen mit einer kleinen Gruppe. Während ich da auf dem Boden saß, tat sich auf einmal etwas vor meinen Augen, die wohl physisch geschlossen waren. Ich sah in der Ferne ein Licht, nein, zwei Lichter. Hm, was ist denn das? Die Lichter kamen näher und ich sah, dass es die zwei Augen einer dunklen Gestalt waren. Was war das für ein finsterer Typ mit leuchtenden Augen? Wie gebannt starrte ich dem Wesen entgegen, hatte gleichzeitig ziemlichen Bammel vor der Erscheinung. Um mich herum war alles verschwunden, es gab nur noch mich und die dunkle Gestalt.
Das Wesen kam näher, während es mir ohne Unterbrechung in die Augen sah. Dieser Blick überwältigte mich. Die Tränen begannen, mir über das Gesicht zu laufen, hörten gar nicht mehr auf, Sturzbäche von Tränen. Nun war die Gestalt nicht mehr so weit entfernt und ich sah, dass es kein schwarzer Mantel war, den sie trug. Die Farbe war ein dunkles Violett. Ich hatte das Gefühl, mich aufzulösen. Diese Augen verbrannten mich. Und doch war meine Angst verschwunden. Ich war unfähig, zu denken oder zu empfinden. Klar war trotzdem, dass das, was hier geschah, zu meinem höchsten Wohle war.Nun spricht er mit mir und sagt, sein Name sei Saint Germain.
Es hat ein paar Stunden gedauert, bis ich mich wieder eingekriegt hatte. Das heißt, eigentlich ist mir das bis heute nicht wirklich gelungen.