Freitag, 14. Februar 2014

Ich existiere. Ich bin.


November 2013
Ich existiere. Ich bin.
In der Meditation begebe ich mich nach innen, immer tiefer in mich hinein. Immer tiefer versinke ich in mir selbst, immer mehr. Und hier drinnen finde ich mein Höchstes.
Ich betrachte den Satz „Ich existiere. Ich bin.“ Und erkenne auf einmal, dass ich göttlich bin. Doch ich löse mich erstmals nicht auf in der Unendlichkeit, verschwimme nicht, verschmelze nicht mit dem großen Ganzen, wie in einer vergangenen Erfahrung. Was ich jetzt erlebe, ist schwierig zu beschreiben. Ich bleibe „persönlich“, werde nicht unkenntlich und bin doch eins mit allem. Ich bin überall. Doch gleichzeitig bin ich ein individuelles Sein. Personalisiert. Bin mir meines Seins als Individuum bewusst, spüre und weiß aber gleichzeitig, dass nichts von mir getrennt ist. Diese innere Erfahrung überwältigt mich. Meine Tränen fließen.
Ein Paradoxon, für meinen Verstand nicht zu begreifen. Doch es ist wahr und wirklich. Es ist. Ich bin. Alles. Überall. Ich hab es erfahren.

Ende der Partnerschaft bedeutet nicht Ende der Liebe




November 2013


Früher dachte ich, dass Partner sich trennen, weil die Liebe zu Ende ist. Aber nicht die Liebe und die Verbundenheit zwischen zwei Menschen ist es, die zu Ende geht. Wohl aber kann die Partnerschaft zu Ende gehen, können wir das Miteinander auf dieser Ebene hier beenden. Ich weiß heute, dass die Liebe ewig ist. Liebe bleibt, denn sie ist die Wahrheit.

ZumValentinstag: Ich liebe mich in dir

Ich liebe Dich, denn ich erkenne Mich selbst in Dir. Warum? Weil ich weiß, wir sind eins.

Schluss mit dem Stress!


14.12.2013

Schluss! Ende! Basta! Ich gebe meinen Widerstand auf, jawohl! Das ist doch alles viel zu anstrengend. Schluss mit dem Stress!! Die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Ich begebe mich in den inneren Zustand des Annehmens und Zulassens. Ich bin im Frieden mit mir selbst und mit dem, was mir im Außen begegnet.

Auf kritische Situationen im Alltag, wie zum Beispiel die schwierige Kundin, gehe ich ein, diskutiere mit, aber nehme die Dinge nicht persönlich. Das, was für mich wichtig und richtig ist, erlebe ich sowieso. Also muss ich mich auch gar nicht sträuben und wehren. Ich kann mir vertrauen.

Dabei meine ich nicht Passivität. Es gilt für mich, bewusst zu entscheiden wie ich agiere und reagiere. Impulse nehme ich auf. Signale, die mir vielleicht eine neue Richtung weisen, möchte ich wahrnehmen und ergreifen. Abstrampeln möchte ich mich nicht mehr, weder gegen etwas, noch für etwas. Ah! Entspannung! Erleichterung!

Ich bin gespannt, ob ich das jetzt wirklich durchhalte ;)

Xiju, der kleine, rote Drache


Da ist ja ein Drache! Da oben, in der Ecke meines Zimmers unter der Zimmerdecke. Er ist feuerrot und schaut mich an. Sieht freundlich und lieb aus. Jetzt ist er ein bisschen verlegen und wird ganz blau im Gesicht. „Wie heißt du denn?“, frage ich. „Xiju“ antwortet er und fliegt zu mir herunter. Auf einmal sehe ich für einen ganz kurzen Moment, welche gewaltige Kraft dieser Drache hat, dass er riesig sein kann und dass er furchterregend sein kann. „Wenn du keine Angst vor mir hast, kann ich größer werden.“ Aha. Ich habe keine Angst vor dir, Xiju. „Wenn du keine Angst vor mir hast, dann schau mal, wo ich bin.“ Aah, der Drache wohnt ja im Grunde in mir, am Ende der Wirbelsäule. Kundalini, die Schlangenkraft?“ Kann man auch so sehen.“, sagt Xiju, lässt aber klar werden, dass ihm die Erscheinung als Drache deutlich besser gefällt. „Xiju, ich freue mich, dass du da bist und dass ich dich jetzt getroffen habe.“

Meine Bibliothek


Erlebnisse, die mir immer wieder durch den Kopf gehen und die ich endlich ad acta legen möchte, sortiere ich in meine innere Bibliothek ein. Das Thema, das ich mit der Kollegin habe, zum Beispiel, und von dem ich weiß, dass sich die Situation nicht so schnell ändern lässt, lege ich ab, wie einen abgeschlossenen Vorgang. Nach Lust und Laune binde ich es in einen mehr oder weniger beeindruckenden Umschlag und stelle den Folianten – oder das Taschenbuch – dann zu den anderen Büchern in meine Bibliothek. Abteilung: Beziehungen. Prima. Erledigt.

Wenn es mich drängt, kann ich das Buch ja auch wieder hervor ziehen und mich erneut in die Geschichte vertiefen. Wenn es so schön war… So schön dramatisch! So ergreifend!

Eine ordentliche Bibliothek hab ich mir schon aufgebaut. Und manche Bücher will man einfach immer wieder lesen. Oder auch nicht.

Sonntag, 9. Februar 2014

Sich verströmende Schöpfung



27.12.13
Heute früh hab ich folgende Beobachtung gemacht:
Ich Bin Schöpfer und aus mein Ausatem ist schöpferisch. Indem ich ausatme, erschaffe ich. Aus mir heraus fließt Schöpfung, aus jeder Pore meines Seins, mit jedem Atemzug. Wie ein zartes Netz von Strahlen umgibt mich meine Schöpfung. Sie ist in Bewegung, verändert sich, aber alles ist und bleibt in Verbindung miteinander.  Beständig dehnt sie sich weiter aus; das ist ihr Lebensprinzip. Wichtig dabei sind verschiedenste Impulse. Sie kommen sowohl  von mir, weil ich immer wieder ausatme, aber auch aus sich selbst heraus. Sie begegnet anderen Schöpfungen, geht Verbindungen mit ihnen ein. Sie fährt fort, nach außen zu streben, sich auszudehnen, immer weiter, immer weiter…