Dienstag, 20. August 2013

Ich, das Puzzle...



Auf meinem Weg den Berg hinauf komme ich an dem mir schon bekannten Wasserfall vorbei. Es ist ein ganz besonderer Wasserfall. Das Wasser, das sich ergießt, leuchtet und schillert in unendlich vielen Farben; wie Tausende kleiner Kristalle fließt es herab und bringt mir seine Qualitäten, seine Botschaften, wenn ich mich nun darunter stelle. Das Wasser des Lebens funkelt und glitzert und fließt mit allem, was es ist, über meinen Körper und auch durch ihn hindurch, sogar durch alle meine feinstofflichen Körper, reinigt, heilt und nährt mich.


Ich bemerke nun, wie sich in einer zweiten Phase etwas verändert. Die Qualitäten, die mit diesem Wasser durch mich hindurchfließen, haben die Form kleiner geometrischer Körper, kleiner Würfel. Mein Körper ist nun eine Art Puzzle, ein nicht ganz fertiges Puzzle mit einigen Lücken darin. Und genau an diesen Stellen fügen sich nun die Qualitäten ein, die mit dem Wasser durch mich strömen,  und ergänzen das Ganze. Auf wunderbare Art und Weise wird so nun vollständig und heil, wo bisher noch etwas fehlte. Super!

Dankbar und erfrischt steige ich heraus aus dem Wasserfall und gehe weiter.

Mittwoch, 13. März 2013

Die zwei Schwestern – ein Alptraum



Ich beobachte die zwei Freundinnen in ihrem Alltag. Vielleicht sind sie auch Schwestern? Sie konkurrieren immer wieder miteinander. Jede Situation betrachten sie als Wettkampf. Irgendwann wird aus dem Spiel Ernst und immer verbissener führt vor allem eine der beiden den Wettstreit. Es kommt schließlich zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Eine liegt rücklings auf dem Boden, hat sich ergeben; die andere steht aufrecht daneben. Die Stehende hebt zitternd ihr rechtes Bein – sie trägt sehr, sehr spitze Schuhe mit Stiletto-Absätzen – und tritt ihren Absatz in den Kehlkopf der wehrlos Daliegenden. Ein schreckliches, knarzendes Geräusch ist zu hören. Oh Gott! Mir stockt der Atem, während ich diese Szene beobachte. Wie unfair das ist, wie abgrundtief böse! Ist das Opfer nun tot?


Die Täterin ist fassungslos, fängt sich aber. Ja, sie hat es getan. Irgendwie steht sie dazu. Es war der finale Kampf. Aber wie durch ein Wunder überlebt das Opfer. Sie wird sogar wieder ganz gesund; ja, es ist ein Wunder. Das Leben geht weiter, auch wenn dieser Akt etwas sehr Grundsätzliches in der Beziehung der beiden zueinander verändert hat. Sie halten nun Distanz; beider Leben sind aber miteinander verflochten und sie können sich nicht aus dem Weg gehen. Durch das Fenster ihres Zimmers fällt der Blick einer jeden Schwester immer auf das Fenster und in das Zimmer der anderen Schwester, da beide Zimmer sich gegenüber liegen.


Die Zeit vergeht. Die beiden leben nebeneinander her, eine kann nicht ohne die andere. Einmal stehen sie irgendwo hintereinander und auf einmal sehe ich als Betrachterin von außen, dass sie zusammengehören; nur gemeinsam bilden sie ein ganzes, vollständiges Wesen. Jede für sich ist nur ein Fragment. Wenn sie es wollten, würden sie miteinander verschmelzen, würden sie ganz und heil. Dann wären sie ein Wesen, ein wunderschöner Körper, eins. Wissen sie das?



Im März 2013                            

Montag, 14. Januar 2013

Liebeserfahrung

   
Ich atme mich in mein Herz hinein, spüre wie es schlägt. Von hier aus dehne ich mich aus in meinem Körper. Und nun dehne ich mich nach oben aus, immer weiter, immer höher. Da bin Ich und empfange mich mit offenen Armen. Heimgekehrt. Oh, wie sehr liebe ich mich. Wie eine Mutter ihr Kind, den Freund, die Schwester. Frieden ist. Frieden ist auch mit dieser Persönlichkeit. Sie ist hier nicht das Einzige. An so vielen Orten, in so vielen Sphären, auf so vielerlei Art und Weise bin Ich vertreten, wie ich jetzt erfahre. Dies hier ist ein kleines Teilchen und es ist doch so überaus geliebt und geschätzt. Jedes Jota meiner Seele, jeder Zentimeter meines Körpers, jede Facette dieser Person, alles ist gut, alles darf sein, alles wird geliebt. Dabei ist dies kein überschwängliches Gefühl, kein Aus-dem-Häuschen-Sein, sondern vielmehr ein ruhiges Daheim-Sein in der Gewissheit, dass es ist, wie es ist.

Und gleichzeitig gibt es noch so vieles andere mehr, das ebensolche Bedeutung hat und genauso geliebt wird, andere Gegenwarten, andere Anwesenheiten, andere Erscheinungsformen, Inhalte, Charaktere, und sie alle sind zusammen eins. Alles ist gleich wichtig, alles ist würdig, zu sein, alles ist gleich gut, alles ist Liebe und wird geliebt. Ja.


Sonntag, 23. Dezember 2012

Traum: Kein Zutritt

Ich darf nicht rein. Nein, ich hab nicht das erforderliche Formular, höre ich. Daher erhalte ich hier und heute keinen Zutritt. So ist es, daran kann ich jetzt nichts ändern. Dann komme ich eben später wieder. Beim nächsten Mal...

Mittwoch, 25. Juli 2012

Der Umzug

Es steht mein Umzug an; ich bin dabei meine Dinge zusammenzupacken. Besonders wichtig ist es bei diesem Umzug, dass ich sehr genau prüfe, was ich mitnehmen möchte, denn nur einwandfreie, hochwertige und sinnvolle Dinge, die ich wirklich benutze, können mit. Der Termin meines Umzugs ist der 31. und es bleibt mir noch eine Woche bis dahin. Ich frage mich, ob ich nun nicht doch endlich einen Makler beauftragen sollte, für mich eine neue Wohnung zu suchen, denn ich weiß ja noch gar nicht, wo es hingehen wird. Ansonsten bereite ich alles sorgfältig vor. Der Umzug wird in jedem Falle stattfinden, das ist klar.

Und dann plötzlich, im nächsten Moment und mit einem Wimpernschlag, ist mein Umzug erfolgt und ich bin in meinem neuen Zuhause angelangt. Ich schaue mich um. Es ist alles so klar hier und von einer wunderbaren, angenehmen Reinheit. Eine Schwingungsoktave höher, bemerke ich. In meinem neuen Zuhause sind fröhliche, freundliche Menschen, die ich aus der alten Umgebung teilweise schon kenne und einige bauen einen Holzschrank für mich auf. Irgendwie wundere ich mich, dass sie ihre Hände und normale Werkzeuge dafür benutzen, denn ich hab den Eindruck, dass sie diese gar nicht bräuchten. Natürliche Materialien - das fällt mir auf.

Ich reflektiere über das, was ich hier erlebe und mir wird klar, dass dieser Umzug symbolhaft für etwas anderes steht. Besonders überrascht mich, dass in meinem neuen Zuhause alles gar nicht so anders ist, als es vorher war; eigentlich sieht es hier (fast) genauso aus. Vieles fühlt sich aber anders an, alles ist schön und von einer großen Reinheit, Klarheit, von einer lichten Natürlichkeit. Ein Umzug in eine andere Schwingungsebene...? Besonders bemerkenswert finde ich, dass diese Sache, die so langer Vorbereitungen bedurft hat, dann plötzlich mit einem Wimpernschlag geschieht, im Bruchteil einer Sekunde. Es ist kein Prozess, sondern tatsächlich eine schlagartige Veränderung. Und deutlich wird mir, dass ein solcher „Umzug“ etwas ist, das man alleine tut, jeder für sich. Vorher und nachher trifft man die anderen. Eine interessante Erfahrung! (21.7.12)

Donnerstag, 19. Januar 2012

Liebe ist überall...

Ich würd am liebsten stundenlang nur auf dem Sofa herumliegen, die hereinkommenden Inspirationen beobachten und diese große Freude genießen.

Hab heute Liebe in Menschen und an Orten entdeckt, die ich vorher so nicht wahrgenommen habe, bei meinen Erledigungen, in den Läden, usw. Und das ist es, was ich gern möchte, überall nur noch Liebe und die Großartigkeit der Schöpfung wahrnehmen und erkennen, dass alles und jeder Liebe ist (auch wenn er/sie das selbst gar nicht so sieht.)

Samstag, 14. August 2010

Küsse das Monster - Traum

Im Traum verfolgt mich ein Ungeheuer. Ich laufe durch mein Haus, auf der Flucht vor diesem unsagbar schrecklichen, riesigen Wesen, das überall schon ist, wohin ich auch schaue. Seinen wirklichen Anblick würde ich nicht einmal ertragen und ich sehe nur Fetzen, gewisse Fragmente, von ihm. Diese Fetzen sind schon so schrecklich, so furchteinflössend, dass ich fast ohnmächtig werde und taumelnd weiterhaste, um ihm zu entgehen.

Es hilft nichts, die Konfrontation findet statt, denn dieses Wesen ist nicht auf einen Ort beschränkt und befindet sich überall und ist immer schon da. Schließlich muss ich ihm ins Gesicht sehen. Fast sterbe ich, so meine ich. Doch nun sehe ich ihm in die Augen, schaue gewissemaßen durch sie hindurch und dort nehme ich etwas wahr, was meine Aufmerksamkeit anzieht. Ich sehe Verzweiflung und unermessliche, grenzenlose Angst, genau, wie ich sie eben noch empfunden habe.

Das Monster hat Angst, das Monster ist Angst. Plötzlich schlägt mein Fühlen um und ich empfinde Mitgefühl, großes, großes Mitgefühl mit diesem armwen, bedauernswerten Wesen, das nicht anders kann, als schrecklich zu sein, als Angst und Entsetzen zu verbreiten. Ich empfinde Liebe für dieses Wesen, bin traurig, dass es so unendlich leiden muss. Mir fließen die Tränen über die Wangen, während ich voller Liebe anschaue.

Auf einmal beginnt das Monster, sich zu verändern. Ich sehe seine Verzweiflung, seinen Schmerz und bin Zeuge, wie diese Verzweiflung und der Schmerz langsam dahinschmelzen. Es ist, als wäre es mein Kind, das ich niemals geliebt habe, das verstoßen war. Ich sehe, wie es sich freut, als es mein Mitgefühl spürt. Nein, du bist nicht verloren. Oh, wie sehr ich dich liebe. Das Monster hat zunächst eine deutlich wahrnehmbare Form angenomen, wurde gewissermaßen definierbar, und nun schrumpft es. Es wird kleiner und kleiner und dabei immer heller und unschuldiger aussehend. Ich spüre seine grenzenlose Dankbarkeit für diese Erlösung seines Wesens. Wir beide sind eins, vollkommen im Glück. Schließlich ist es nur noch Licht, Freude und pure Liebe. Eine gewaltige Kraft wirdfreigesetzt, die sich in alle Richtungen verteilt, als sich das Wesen nun völlig auflöst.

Ich bin total ergriffen und bin tief beeindruckt von dieser Verwandlung. Das hätte ich nicht gedacht. Es ist tatsächlich Liebe, ausschließlich reinste Liebe gewesen, das gewaltigste Monster, das mir bis dato begegnet ist. Und ich weiß, alles ist Liebe. alles.

Ich weiß nun auch ganz sicher, dass dies der Weg ist, wie derartige Dämonen erlöst werden können. Und sie wünschen es sich, auch dessen bin ich mir sicher.