Da ist die Große Mutter, die Große Göttin. Oh, sie liebt mich. Sie ist die Liebe. Sie ist die sich unendlich Ausdehnende, die Schöpferin. Sie ist in sich vollständig und vereint alles in sich, was es gibt. Ich beobachte, wie sie ein Stück ihrer Leber, ihrer Milz und ihres Herzens nimmt und daraus ein Wesen formt. Das Wesen bin ich, ihre Tochter. Aus diesen Teilen ihres Körpers, der als eine Art Information vorhanden ist, formt sie meinen Körper. Von allem, was sie ist, nimmt sie etwas, schenkt es mir und fügt es ein. Dabei empfindet sie große Freude.
Nun trennt sie mich ab von ihr. Ich spüre, wie sehr ich sie liebe und verehre. Nun bereitet sie mich vor auf meine Mission. Irgendwo gibt es das Andere, eine andere Welt, eine andere Energie, ein fremdes Universum, wo es doch noch etwas Unbekanntes gibt, ein Wesen vielleicht, das unterschiedlich ist. Das ist für mich unvorstellbar, aber ich freue mich sehr auf diese großartige Mission, mit der ich betreut worden bin. Ich bin sehr aufgeregt und beginne mit den Vorbereitungen für meine Reise. Sie bestehen darin, meine Qualitäten zu pflegen und zu entwickeln. Ich bin eine authentische, voll bewusste Göttin, stark und sanft. Ich bin die Liebe, die Schönheit, die Erschaffende, die Gebärende und ich bin unterwegs in eine Neue Welt. Ich werde in Beziehung treten mit einem Anderen, das ebenfalls vollständig ist, wunderschön und perfekt und trotzdem irgendwie anders. Weil das aber weit über das hinaus geht, was ich mir vorstellen kann, bin ich wirklich sehr gespannt.
Die große Göttin wird sich selbst erfahren über mich, sendet mich aus als Botin. Nun zieht sie sich zurück, zieht ihre Energie ein wenig zurück an einer Stelle am Rande ihres Seins. (Das stimmt zwar nicht wirklich, aber das ist für mich die einzige Möglichkeit, diesen Vorgang zu beschreiben.) Es entsteht eine Leere, eine neutrale Zone. Dadurch schafft sie Raum für die Begegnung mit dem Unbekannten, hier kann nun etwas Neues geschehen. Irgendwo, außerhalb ihrer selbst würde es etwas geben, das anders war, ein Universum, das verschieden war von ihr.
In diesen freien Raum begebe ich mich nun. Zuvor verabschiede ich mich von der Mutter, denn ich weiß, ich werde nie zu ihr zurückkehren. Das betrübt mich aber nicht, denn ich kann nicht betrübt sein. Ich bin die Liebe, die Freude, die Göttin. Ich tanze also in diese neutrale Zone hinein, voller Glück und freudiger Erregung. - Oh, da ist ja etwas. Ich nehme etwas wahr. Da ist tatsächlich etwas. Es ist unbekannt, fremd. Ich nähere mich dem Neuen. Es fühlt sich merkwürdig an, ganz anders als alles, was ich kenne. Wir beiden Energien umkreisen einander. Immer näher kommen wir uns. Unsere Felder berühren sich am Rand und gehen dort ineinander über. Das kitzelt und kribbelt. Nach und nach verschmelzen wir miteinander.
Auf einmal ist der neutrale Raum nicht mehr neutral. Durch unser Verschmelzen haben wir etwas gänzlich Neues erschaffen, das nicht nur die eine und die andere Energie enthält, sondern eine völlig Qualität hat. Wir dehnen uns aus, weiter und weiter, in alle Richtungen, in unendliche Dimensionen, die wir ständig neu erschaffen. Wie sehr wir uns lieben! Welche Freude ich empfinde!
Unsere Ursprungsenergien sind ständig in Kontakt mit uns. Das ist auf seiner Seite ebenso wie bei mir und wir empfangen von dort Signale großer Freude und Jubel über die geglückte Mission. Weit dort drüben, in einer anderen Welt, nehme ich die Große Mutter wahr und noch weiter entfernt von mir kann ich jetzt seinen Vater, den Großen Vater erkennen. Meine Mutter und sein Vater waren seit Ewigkeiten Schöpfer, hatten aus ihrer eigenen Vollkommenheit heraus erschaffen und nun das Experiment gewagt, aus sich heraus zu gehen und in Kontakt mit einem anderen Universum zu treten. So konnten sie gemeinsam etwas völlig Neues kreieren.
Donnerstag, 8. November 2007
Dienstag, 6. November 2007
Ein Todesfall
Ich wusste, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert worden war, meine Großmutter, nach einem Sturz in ihrer Wohnung. Sie hatte keine Knochenbrüche, aber wohl doch seelische Blessuren zurückbehalten und ich würde sie übermorgen besuchen. Sie wohnt ja leider über 400km weit entfernt.
Am Abend, als ich früh zu Bett gegangen bin und gerade einschlafen will, meldet sich plötzlich energetisch die Großmutter. „Stell dir vor, hier passiert etwas ganz Wundervolles! Mir geht es bestens. Ach wie aufregend das ist!“ Und so ähnlich fühlt sich das an, was sie mir übermittelt. Regelrecht ansteckend ist ihre Freude und Aufregung. Ich freue mich mit ihr, sage ihr dann aber, dass ich jetzt wirklich schlafen möchte und sie ja sowieso bald besuchen werde.
Am nächsten Tag, gegen späten Vormittag, erhalte ich während der Arbeit die Nachricht, dass meine Großmutter am gestrigen Abend verstorben war. Was für eine überraschende, wirklich völlig unerwartete Nachricht! Scheinbar war es während des Übergangs, dass sie so glücklich und voll der Freude bei mir angeklopft hatte. Das hatte ich nicht erwartet. Konnte es tatsächlich so schön sein, zu sterben? Meine Großmutter hatte Angst gehabt davor. Wir hatten immer mal wieder darüber gesprochen in den letzten Jahren, schließlich war sie ja auch schon deutlich über 90 Jahre alt. Der Körper war ihr zunehmend zur Last geworden und die Beschwerden hatten sich gehäuft.
Und trotz Schmerzen und Einsamkeit hatte sie dieses Leben so sehr geliebt, war immer noch unternehmungslustig gewesen. Für mich war es eine besonders schöne Botscvhaft, dass der Übergang für sie voll Freude war und vor allem auch, dass er überhaupt als so schön erlebt werden kann, als so spannend, als beglückendes Abenteuer. Dass der Tod unser Freund ist, wusste ich ja seit der Begegnung mit dem "Engel des Todes" (s. Blog vom 27. Oktober), doch dass das Sterben auch eine so freudvolle Erfahrung sein konnte, war mir neu und ist ebenfalls eine wirklich gute Nachricht.
Am Abend, als ich früh zu Bett gegangen bin und gerade einschlafen will, meldet sich plötzlich energetisch die Großmutter. „Stell dir vor, hier passiert etwas ganz Wundervolles! Mir geht es bestens. Ach wie aufregend das ist!“ Und so ähnlich fühlt sich das an, was sie mir übermittelt. Regelrecht ansteckend ist ihre Freude und Aufregung. Ich freue mich mit ihr, sage ihr dann aber, dass ich jetzt wirklich schlafen möchte und sie ja sowieso bald besuchen werde.
Am nächsten Tag, gegen späten Vormittag, erhalte ich während der Arbeit die Nachricht, dass meine Großmutter am gestrigen Abend verstorben war. Was für eine überraschende, wirklich völlig unerwartete Nachricht! Scheinbar war es während des Übergangs, dass sie so glücklich und voll der Freude bei mir angeklopft hatte. Das hatte ich nicht erwartet. Konnte es tatsächlich so schön sein, zu sterben? Meine Großmutter hatte Angst gehabt davor. Wir hatten immer mal wieder darüber gesprochen in den letzten Jahren, schließlich war sie ja auch schon deutlich über 90 Jahre alt. Der Körper war ihr zunehmend zur Last geworden und die Beschwerden hatten sich gehäuft.
Und trotz Schmerzen und Einsamkeit hatte sie dieses Leben so sehr geliebt, war immer noch unternehmungslustig gewesen. Für mich war es eine besonders schöne Botscvhaft, dass der Übergang für sie voll Freude war und vor allem auch, dass er überhaupt als so schön erlebt werden kann, als so spannend, als beglückendes Abenteuer. Dass der Tod unser Freund ist, wusste ich ja seit der Begegnung mit dem "Engel des Todes" (s. Blog vom 27. Oktober), doch dass das Sterben auch eine so freudvolle Erfahrung sein konnte, war mir neu und ist ebenfalls eine wirklich gute Nachricht.
Montag, 5. November 2007
Das Gehirn
In der Meditation fliegt mir ein Erlebnis zu.
Ein Außerirdischer in einer dunkel schimmernden Rüstung steht vor mir. Er ist ein Heerführer, seine Männer sind überall aktiv. Einen hat er mit zu mir gebracht. Mit echtem Bedauern, aber sehr bestimmt und keinen Widerspruch zulassend sagt er zu mir: Es muss sein. Nun tritt der Soldat, den er mitgebracht hat, zu mir und teilt mit seinem Schwert mein Gehirn in zwei Hälften, die nur noch an einer schmalen Stelle miteinander verbunden sind.
Verändert habe ich mich seitdem immer gefühlt, nicht mehr heil. Und seitdem, so weiß ich, bin ich damit beschäftigt, die beiden Hälften wieder zusammen wachsen zu lassen.
Ein Außerirdischer in einer dunkel schimmernden Rüstung steht vor mir. Er ist ein Heerführer, seine Männer sind überall aktiv. Einen hat er mit zu mir gebracht. Mit echtem Bedauern, aber sehr bestimmt und keinen Widerspruch zulassend sagt er zu mir: Es muss sein. Nun tritt der Soldat, den er mitgebracht hat, zu mir und teilt mit seinem Schwert mein Gehirn in zwei Hälften, die nur noch an einer schmalen Stelle miteinander verbunden sind.
Verändert habe ich mich seitdem immer gefühlt, nicht mehr heil. Und seitdem, so weiß ich, bin ich damit beschäftigt, die beiden Hälften wieder zusammen wachsen zu lassen.
Sonntag, 4. November 2007
Zukunft erträumen
Jawohl, genau. Schluss mit dem Herumwühlen in alten Dingen, jetzt geht es darum, die Zukunft zu gestalten. Erzengel Michael und Celia Fenn haben uns zum Träumen aufgefordert, dazu, uns das zu erträumen, was wir möchten. So funktioniert Schöpfung.
Hm, gar nicht so leicht. Viel einfacher ist es tatsächlich - und auch die Vorstufe in der Entwicklung - erst einmal Klarheit darüber zu gewinnen, was ich nicht will. Damit habe ich mich schon ausgiebeig beschäftigt. Aber das ist noch nicht konstruktiv, das ist die Vorarbeit.
Was will ich: Ich will in Frieden und Freude leben. Das tue ich auch schon, meistens jedenfalls. Ich will in einer schönen Umgebung - nur Mut, also: in einer paradiesischen Umgebung leben. Diese Möglichkeit bietet unsere wundervolle Erde ja. Ich will leben, mein Leben so gestalten, wie es mir gefällt. Über viele Stunden hinweg ist das häufig noch nicht der Fall. Ich laufe noch in meinem Hamsterrädchen rund, wenn es um vielerlei Arbeiten geht, um diese Dinge, die eben einfach zu erledigen sind. Und doch hat sich hier viel getan: Es fällt mir nicht mehr so schwer, z.B. Routine-Papierkram zu erledigen und, bis auf die ganz großen Brocken, ist da eine gewisse Leichtigkeit eingekehrt. Aus meiner freudigen Grundschwingung kann mich so leicht nichts herausbringen. Dieses Gefühl ist ein bisschen wie Weihnachten im Dauerbetrieb.
Immer noch übe ich, mir selbst Freude zu bereiten, da kann ich noch besser werden. „Nein“ zu sagen zu anderen ist wichtig, aber eben auch „Ja“ zu sagen zu mir. Habe mir gestern zum ersten Mal (wirklich!) selbst einen Adventskalender geschenkt. Und ich habe eine Riesen-Freude daran, eine kindische, alberne Riesen-Freude! Erstaunlich, wie mich eine solche Kleinigkeit erfreuen kann. Erstaunlich, dass mir erst jüngst klar geworden ist, dass ich häufig eigene Bedürfnisse und Wünsche über meine Kinder gelebt habe. Häufig hab ich ihnen geschenkt, was ich selbst gern gehabt hätte oder nicht gehabt habe. Aber da bin ich ja schon wieder in der Vergangenheit.
Und doch: Dadurch, dass ich mir jetzt Freude gönne, lege ich den Grundstein für meine Freude in den Tagen, die noch kommen werden. Das ist also auch ein bisschen "erschaffen", wenn auch nicht im ganz großen Stil.
"Energie 101" © 2007 Ina Martina Klein
Hm, gar nicht so leicht. Viel einfacher ist es tatsächlich - und auch die Vorstufe in der Entwicklung - erst einmal Klarheit darüber zu gewinnen, was ich nicht will. Damit habe ich mich schon ausgiebeig beschäftigt. Aber das ist noch nicht konstruktiv, das ist die Vorarbeit.
Was will ich: Ich will in Frieden und Freude leben. Das tue ich auch schon, meistens jedenfalls. Ich will in einer schönen Umgebung - nur Mut, also: in einer paradiesischen Umgebung leben. Diese Möglichkeit bietet unsere wundervolle Erde ja. Ich will leben, mein Leben so gestalten, wie es mir gefällt. Über viele Stunden hinweg ist das häufig noch nicht der Fall. Ich laufe noch in meinem Hamsterrädchen rund, wenn es um vielerlei Arbeiten geht, um diese Dinge, die eben einfach zu erledigen sind. Und doch hat sich hier viel getan: Es fällt mir nicht mehr so schwer, z.B. Routine-Papierkram zu erledigen und, bis auf die ganz großen Brocken, ist da eine gewisse Leichtigkeit eingekehrt. Aus meiner freudigen Grundschwingung kann mich so leicht nichts herausbringen. Dieses Gefühl ist ein bisschen wie Weihnachten im Dauerbetrieb.
Immer noch übe ich, mir selbst Freude zu bereiten, da kann ich noch besser werden. „Nein“ zu sagen zu anderen ist wichtig, aber eben auch „Ja“ zu sagen zu mir. Habe mir gestern zum ersten Mal (wirklich!) selbst einen Adventskalender geschenkt. Und ich habe eine Riesen-Freude daran, eine kindische, alberne Riesen-Freude! Erstaunlich, wie mich eine solche Kleinigkeit erfreuen kann. Erstaunlich, dass mir erst jüngst klar geworden ist, dass ich häufig eigene Bedürfnisse und Wünsche über meine Kinder gelebt habe. Häufig hab ich ihnen geschenkt, was ich selbst gern gehabt hätte oder nicht gehabt habe. Aber da bin ich ja schon wieder in der Vergangenheit.
Und doch: Dadurch, dass ich mir jetzt Freude gönne, lege ich den Grundstein für meine Freude in den Tagen, die noch kommen werden. Das ist also auch ein bisschen "erschaffen", wenn auch nicht im ganz großen Stil.

"Energie 101" © 2007 Ina Martina Klein
Samstag, 3. November 2007
Der Bär
Vor etwa neun Jahren hatte ich einen sehr irritierenden Traum ohne Happy End. Diesen Traum habe ich dann zwei Jahre später in einer neuen Version mit einem neuen wundervollen Ende wieder geträumt. Beide Versionen, die Interpretationen auf verschiendene Ebenen zulassen, will ich kurz wiedergeben.
Ich befinde mich in einer Höhle. Es ist sehr dunkel und ich taste mich an der Wand der Höhle entlang, um vielleicht doch irgendwo einen Gang, einen Ausgang zu finden. Ewigkeiten vergehen. Ich habe Hunger und Angst. Völlig allein bin ich in dieser Dunkelheit und fühle mich unendlich einsam. Immer schwächer werde ich. Ich hab Durst und Hunger. Irgendwann liege ich regungslos auf dem Boden, bin dabei, zu verhungern. Nun nähert sich mir ein großes Etwas, ein Bär ist es. Woher er kommt, weiß ich nicht, kann nicht mehr denken. Ich bin fast tot. Schließlich frisst mich der Bär. Ende.
Ich befinde mich in einer dunklen Höhle. Wieder suche ich den Ausweg und wieder bin ich ganz allein. Ich habe Hunger, Durst und Angst. Wieder kommt der Bär. Doch so schwach wie bei der letzten Begegnung bin ich nicht. All meinen Mut nehme ich zusammen, ja, ich habe Mut. Ich gebe nicht auf. Ich entlasse meine Angst und sage zu dem Bären: Du tust mir nichts. Auf einmal ist der Bär mein Freund. Er brummt zufrieden und legt sich neben mir nieder. Nun lässt er mich auf seinen Rücken steigen und trägt mich davon, hinaus aus der Höhle, denn es gibt doch einen Weg. Der Bär wird mich immer beschützen.
Ich befinde mich in einer Höhle. Es ist sehr dunkel und ich taste mich an der Wand der Höhle entlang, um vielleicht doch irgendwo einen Gang, einen Ausgang zu finden. Ewigkeiten vergehen. Ich habe Hunger und Angst. Völlig allein bin ich in dieser Dunkelheit und fühle mich unendlich einsam. Immer schwächer werde ich. Ich hab Durst und Hunger. Irgendwann liege ich regungslos auf dem Boden, bin dabei, zu verhungern. Nun nähert sich mir ein großes Etwas, ein Bär ist es. Woher er kommt, weiß ich nicht, kann nicht mehr denken. Ich bin fast tot. Schließlich frisst mich der Bär. Ende.
Ich befinde mich in einer dunklen Höhle. Wieder suche ich den Ausweg und wieder bin ich ganz allein. Ich habe Hunger, Durst und Angst. Wieder kommt der Bär. Doch so schwach wie bei der letzten Begegnung bin ich nicht. All meinen Mut nehme ich zusammen, ja, ich habe Mut. Ich gebe nicht auf. Ich entlasse meine Angst und sage zu dem Bären: Du tust mir nichts. Auf einmal ist der Bär mein Freund. Er brummt zufrieden und legt sich neben mir nieder. Nun lässt er mich auf seinen Rücken steigen und trägt mich davon, hinaus aus der Höhle, denn es gibt doch einen Weg. Der Bär wird mich immer beschützen.
Freitag, 2. November 2007
Vielfältige Energien
Ich liebe es, die Energien dieser vielen Menschen zu spüren. Großartig ist diese Flughafen-Atmosphäre! Bunte Vielfalt: Mentalitäten, Hautfarben, Gemütszustände. Abschied und Wiedersehen, Angst vor dem Ungewissen und Freude auf das Neue. Offene Aggression und geheime Liebe. Sogenannte Very Important Persons neben Pfandflaschensammlern. Ich bade in den Energien der Menschen und genieße sie. Ich verstehe sie alle und liebe sie so sehr. Wow, Mensch-Sein, welche Erfahrung!
Unendlicher Raum
Ich träume: Ich sitze auf einem Gefährt und schaue in die Augen eines Löwen, der vor mir steht. Der Löwe wird dieses Gefährt ziehen und schon läuft er los. Auf dem Wagen befindet sich etwas Leuchtendes, ein Licht. Das bin ja ich! Der Löwe bringt mich fort, zieht den Wagen durch nicht enden wollende Weiten. Nun hält er an. Wir sind am Rand angekommen, an einer schroff abfallenden Kante. Hier ist das, was war, zu Ende. Ich stehe an diesem Rand auf dem Boden und vor mir dehnt sich unendliche Schwärze, nur einen Schritt weiter. Doch diese Schwärze ist nicht leer. Leuchtende Blitze zucken hier und dort, verschiedenfarbige Lichter sind im riesigen Schwarz verstreut. Ich lasse mich hineinfallen in das Unendliche, bin frei von Angst, aber auch von Glücksempfindungen und doch nehme ich mich selbst deutlich wahr. Ich befinde mich in einem absolut neutralen Zustand. Mein Herz schlägt, das spüre ich, doch es schlägt nicht in einem definierten Körper, wie ich es kenne, sondern in einem riesigen Raum. Ich bin grenzenlos. Ich fühle mich kosmisch.
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